Handgemacht mit Herz

Die Modeindustrie produziert Kleidung im Überfluss. Fast schon wöchentlich kann man die aktuellsten Stücke in den großen Kleidungsgeschäften kaufen. Aber wie wertvoll ist diese Kleidung? Welchen Weg hat die Kleidung schon zurückgelegt? Und woher kommen die Rohstoffe des Produktes?

Selfmade statt Schnellkauf

Ich faste Kleidung, die die Umwelt oder Menschen ausbeutet, kaufe nur bio-faire Stoffe und nähe mir meine Kleidung einfach selbst. Vor meinem ersten selbstgenähten Turnbeutel beschränkte sich meine Näherfahrung auf den Nähmaschinenführerschein, den ich im Werkunterricht der Unterstufe machen musste. Mit dem richtigen Schnittmuster und etwas Geduld, kann jede und jeder einen Näherfolg feiern. Und diese Kleidungsstücke sind mir mehr wert, als jeder teuer gekaufte Pullover.

Text: Verena Korinek
Fotos: Verena Korinek, Pixabay

#fastengefühle – Fastenimpulse der Katholischen Jungschar für die Fastenzeit

Schluss mit lustig? Die Uhr steht auf fünf vor Fasten und viele Menschen stellen sich der Frage nach dem heilsamen Verzicht. Auf Süßes, Alkohol, die Lieblingsserie oder ausgedehnte Shoppingtouren verzichten – Fastenvorsätze haben sich längst auf alle Lebensbereiche ausgedehnt. Hin und wieder auf etwas verzichten, macht den anschließenden Genussmoment umso intensiver, heißt es. Fasten tut mir also selber gut.

Als Christinnen und Christen fasten wir zur Vorbereitung, um uns auf das Wesentliche zu konzentrieren. Eine Vorbereitung auf unser zentrales Fest, der Auferstehung Jesu Christi. Sterben, Tod und Auferstehung. Die damit verbundene Erlösungshoffnung soll uns durchs Jahr tragen und in allen Lebenslagen für die vielen alltäglichen Herausforderungen stärken. Mit dieser Erlösungshoffnung ist aber auch eine Verantwortung verbunden, einander und unserer Welt gegenüber. Deshalb haben Jungschar-Menschen aus ganz Österreich Impulse für die Fastenzeit zusammengetragen, die mehr wollen als bloßen Verzicht zugunsten des folgenden Genusses.

Was brauche ich eigentlich wirklich zum Glücklichsein? Worauf kann ich gut verzichten und damit vielleicht auch noch meinen Mitmenschen und der Umwelt Gutes tun? Öfter mal das Auto stehen lassen und stattdessen das Rad aus dem Keller holen, aufs Plastiksackerl verzichten und Dinge reparieren statt neu zu kaufen,… Ideen gibt es unzählige.

Die Texte sollen inspirieren, anregen und Lust machen auf mehr Verantwortung, einander und der Welt gegenüber – nicht nur 40 Tage lang, sondern jeden Tag.